Doch keine Fusion bei ThyssenKrupp

OB Thomas Kufen will Mitbestimmung der Mitarbeiter

0 11.05.2019

ESSEN. Das Essener Unternehmen thyssenkrupp hat jetzt (10.5.) bestätigt, die Planungen zur Aufspaltung des Unternehmens in zwei eigenständige Bereiche sowie die Fusion der Stahlsparte mit dem indischen Stahlkonzern Tata nicht weiter zu verfolgen. Grund für die Absage seien Signale der europäischen Kommission, die Fusion nicht zu unterstützen.

"Es bedarf großen Mutes, getroffene Entscheidungen zu korrigieren", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Bei der heute von thyssenkrupp getroffenen Entscheidung geht es um das zukünftige Fortbestehen des Unternehmens. Mit dem Signal der europäischen Kommission, die Pläne einer Fusion nicht zu unterstützen, ist die jetzt getroffene Absage der bessere Weg. Ich bin sicher, der Aufsichtsrat sieht sich hier auch in der Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam mit dem Vorstand muss jetzt eine tragfähige Strategie und neue unternehmerische Ausrichtung entwickelt werden."

Kufen weiter: "thyssenkrupp bleibt der Stadt Essen als ganzes (!) Unternehmen erhalten. Der Konzern wird sich künftig stärker am Traditionskern orientieren und seine Stärken stärken. Damit wird auch ein deutliches Zeichen für den Standort NRW gesetzt.“

„Ich erwarte", so Kufen weiter, "dass die jetzt anstehenden Umstrukturierungen im Dialog und unter Mitbestimmung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angegangen werden."

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