Was im Leben wirklich trägt...

Essener Superintendentin Marion Greve sendet Musliminnen und Muslimen Grüße zum Ramadan

0 12.04.2021

ESSEN. Superintendentin Marion Greve hat den Musliminnen und Muslimen im Namen der Evangelischen Kirche in Essen Grüße zum diesjährigen Ramadan übermittelt – der islamische Fastenmonat beginnt am Dienstagabend, 13. April, und dauert bis zum 12. Mai. „Zum zweiten Mal wird es ein Fastenmonat sein, der im kleinen Kreis und ein Stück bescheidener begangen wird, als es üblich ist. Aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir, wie schmerzlich solche Veränderungen an den hohen Festtagen sind“, schreibt die leitende Theologin des Kirchenkreises an die Kommission Islam und Moscheen in Essen. „Aber wir haben in den vergangenen Monaten auch erlebt, wie uns diese Zeit ermutigt hat, nach neuen Wegen zu suchen, um Gottes Botschaft des Lebens weiterzugeben.“ Inmitten aller Trauer um die Verstorbenen und im Blick auf unsere Kinder und die vielfältigen Herausforderungen bekomme die Frage nach dem, was im Leben wirklich trage, eine herausragende Bedeutung: „Möge diese Zeit Sie im Glauben und in der Zuversicht stärken, dass wir alle getragen sind und bleiben.“

Stichwort: Ramadan

Der Fastenmonat Ramadan beginnt in diesem Jahr mit dem Sonnenuntergang am Dienstagabend, 13. April, und endet am Abend des 12. Mai, dem Tag vor dem Fest des Fastenbrechens („Zuckerfest“). Der Ramadan soll an die Zeit erinnern, als der Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed den Koran offenbarte. Sie gilt als eine besonders heilige Zeit. Der Islam besagt, dass der Ramadan der Monat ist, in dem Gott zu den Menschen spricht. Die Gläubigen sollen in dieser Zeit die Möglichkeit haben, sich intensiv mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen. Das Fasten im Ramadan gehört zu den sogenannten „Fünf Säulen des Islam“ und ist somit eine der wichtigsten Regeln des islamischen Glaubens. Die Muslime gehen davon aus, dass der Prophet Mohammed der erste Moslem war, der im Ramadan fastete. Ziel des Fastens ist es, Körper und Seele zu reinigen. Besonders wichtig ist in diesem Monat aber auch die Gemeinschaft und die Solidarität mit den Schwachen und Armen. Beginn und Ende des Ramadans richten sich nach dem islamischen Mondkalender.

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